Dr. med. Maike Lindner

Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Unsere Probleme mit der IP-Telefonie


Mit der Umstellung unsers Telefonanschlusses auf die "moderne" IP-Telefonie (eine Telekom Zwangsmaßnahme) gibt es für Anrufer leider ein unschönes Ärgernis.

Wenn unsere Leitungen/Nummern besetzt sind, gibt es trotzdem für den Anrufer ein Freizeichen… und erst nach (zumeist) zweimaligem "Tuuuuut" gibt es ein Besetztzeichen. (*)

Daher:
Niemand hat einen Anruf "weggedrückt" — der Anschluß ist einfach nur besetzt!

Bitte versuchen Sie es dann noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt.

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Dieses Problem betrifft in gleicher Weise den Fax-Empfang.

Sind beide "Sprachkanäle" unseres Anschlusses in Benutzung, erhält das anrufende Fax-Gerät erst ein Freizeichen… und kurz danach erst ein Besetztzeichen. Dieses Verhalten kann (abhängig vom Gerät) als Fehler gemeldet werden.

Auch hier unsere Bitte: Versuchen Sie es dann noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt.

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(*) Die Telekom erklärt das so: Der Anruf landet bei der IP-Telefonie zuerst einmal bei einem Verteiler-Computer der Telekom (SIP-Server). Und weil es bei uns in der Praxis mehr als nur einen möglichen Empfangsapparat zur Auswahl gibt (z.B. für FAX, Zweitanschluß, etc) muß der Telekom-Computer erst einmal überprüfen, ob der gewünschte Apparat gerade frei ist oder benutzt wird… und das dauert trotz "Megabit-Internet" seine Zeit. Um den Anrufer nicht zu entmutigen bekommt dieser für diese Zeit (einige Sekunden) ein Freizeichen gesendet – er soll ja nicht voreilig wieder auflegen. Sobald der Telekom Computer weiß, daß der Apparat gerade frei ist klingelt es bei uns — daraus folgt, daß die ersten Klingelzeichen verloren gehen, denn diese "hört" nur der Telekom-Computer. Wird unser Apparat jedoch gerade benutzt, dann bekommt der Anrufer nach mehreren Freizeichen endlich ein Besetztzeichen gesendet… und denkt sich dann vielleicht, daß wir ihn weggedrückt haben… und ärgert sich über uns.
Alles ganz modern und toll mit der Telekom!